Die Idee

 

Ursula von der Leyen (ehemalige Bundesfamilienministerin):
 „Viele ältere Menschen warten nur darauf, dass man sie mehr in die Verantwortung nimmt, aber sie brauchen auch Impulse aus der Gesellschaft, sich zu engagieren.  Jeder zweite Ältere würde sich gern ehrenamtlich engagieren, wenn er nur wüsste, wie und wo.“

 

Genau hier setzt die Arbeit des Arbeitskreis-Schriesheimer-Senioren (ASS) an. 

Was wir mit unserer Idee vermitteln wollen? Der ASS will die Menschen der Generation 50 plus ansprechen. Mit unserer Initiative zeigen wir, wie man das „Alterskapital“ für die Gesellschaft nutzbar machen kann und das freiwillige Engagement Älterer fördert. Der ASS unterstützt die Selbstorganisation sowie die Eigeninitiativen der Senioren und fördert ihre Vitalität, ihre Ressourcen und ihre Kompetenzen. Mit ihrem Engagement beim ASS steigern die Senioren ihre eigene Lebensqualität und die der Menschen denen sie helfen. Für sie ist das Gebrauchtwerden, der Kontakt zu anderen Menschen, das Dazulernen in anderen als den beruflichen Kontexten eine wertvolle Lebenserfahrung.

In Deutschland sind langfristig zwei Entwicklungen sichtbar:

  • Der Bevölkerungsanteil älterer Menschen nimmt zu. Eine verlängerte Lebenszeit heißt auch, länger aktiv sein zu wollen und zu können. Sich im Alter zu engagieren ist eine Möglichkeit, Wissen und Lebenserfahrung in die Gesellschaft einzubringen. Hieß früher die Frage: "Was kann die Gesellschaft für die Senioren tun?" Heute muss gefragt werden: "Was können die Senioren für die Gesellschaft tun?"
  • Die Eigenverantwortung älterer Menschen, ihr Anspruch auf ein selbstbestimmtes Leben, ihre gesellschaftliche Mitgestaltungsfähigkeit und -bereitschaft werden in Zukunft ebenso gefragt sein, wie ihre Mitverantwortlichkeit für die Gestaltung des demografischen Wandels.
  • Der als notwendig erachtete Umbau des Sozialstaats erfordert eine Kompensation der damit verbunden Folgen. Angesichts der zu erwartenden Engpässe in der Finanzierung sozialer Leistungen ruhen große Hoffnungen auf dem bürgerschaftlichen Engagement, vor allem auch der älteren Bürger. Vor dem Hintergrund dieser gesellschaftlichen Entwicklung, ist die Idee und das Konzept des ASS ein Zukunftsmodell im Sinne der Selbstorganisation der Gesellschaft, um dem Anspruch eines Sozialstaates auch in Zukunft gerecht zu werden. Die Idee des ASS ist denkbar einfach zu multiplizieren, auf andere Orte oder Stadtteile einer Großstadt zu übertragen. Es braucht lediglich ein paar engagierte Senioren, die die Organisation und die Koordination übernehmen. Davon gibt es heutzutage in Deutschland genug. Viele älteren Menschen sind heute geistig und körperlich noch absolut leistungsfähig und belastbar und möchten sich engagieren. In jeder Kommune gibt es für Ehrenamtliche viel zu tun. Man muss nur hinschauen und handeln. Die öffentliche Hand zieht sich immer mehr zurück und baut auf die Arbeit von Ehrenamtlichen. Dieser Trend in Deutschland ist unserer Meinung nach auf absehbare Zeit unumkehrbar.

Fazit: Sich jetzt im Sinne des ASS zu engagieren bedeutet, sich nachhaltig für den Erhalt einer lebenswerten Gesellschaft einzusetzen.