Presseartikel 2017

 

RNZ 12. 6. 2017

 

ASS sucht Verstärkung

Vorstand des Arbeitskreises informiert Mitglieder über vielfältige ehrenamtliche Einsatzfelder- Jubiläumsfeier am 14. Oktober

Schriesheim, (fjm) Das Interesse war groß am Informationsabend des Arbeitskreises Schriesheimer Senioren (ASS). Zwar ging es in der Hauptsache eigentlich nur darum, die aktuellen Einsatzfelder des Vereins vorzustellen. Doch die Tätigkeiten der Senioren sind dermaßen vielfältig, dass die meisten Mitglieder einiges an Neuigkeiten erfuhren. "Ich bin froh, dass die Tische heute nicht reichen", befand der stellvertretende Vorsitzende Peter Sommer bei seiner Begrüßung.

Zwar haben sich die Abstände vergrößert, in denen sich der Vorstand trifft und die Mitglieder auf dem Laufenden gehalten werden, doch das bedeutet nicht, dass der ASS weniger aktiv geworden ist:

        "Der Verein lebt und entwickelt sich weiter", sagte Sommer. Das ist keine Selbstverständlichkeit Mit dem Tod des Vorsitzenden Karl Reichert-Schüller eine wichtige Stütze des Vereins weggebrochen. Bei vielen Projekten sind die Ehrenamtlichen zudem auf der Suche nach Verstärkung.

                                    Nur noch drei Deutschlehrer

Händeringend neue Lehrer sucht zum Beispiel ASS Mitglied Peter Ahlf für Alphabetisierungskurse und Deutschunterricht für Geflüchtete. Im Februar 2016 hatte er mit neun Mitstreitern angefangen, die Neuankömmlinge immer werktags zu unterrichten. "Wir haben gedacht, dass wir das ein paar Monate lang machen", sagte er beim Informationsabend, "jetzt sind es eineinhalb Jahre." Doch der Lehrerstamm besteht nur noch aus drei Leuten. "Das ist nicht das, was wir uns vorgestellt haben", so Ahlf. Der Unterricht sei herausfordernd, mache aber auch Freude, warb er um neue Mitstreiter. Auch im Secondhand-Laden des Roten Kreuzes in der Heidelberger Straße suchen vier Seniorinnen des ASS für ihre

Schichten weibliche Verstärkung.

Darüber hinaus sind die  Ehrenamtlichen unter anderem in der hausaufgabenbenbetreuung, in den Altersheimen der Häuser Stammberg und Edelstein, im Kindergarten "Kinderschachtel " bei dessen Exkursionen, im Netzwerk Inklusion und als fleißige Gemüseverkäufer des Talhofs aktiv. "Vielleicht ging es manchen ja auch so, dass sie noch gar nicht wussten, was wir alles machen“, sagte der stellvertretende Vorsitzende, der sein Amt im kommenden Jahr niederlegen will.

 

Bis dahin stehen dem ASS noch drei größere Veranstaltungen ins Haus: Das Sommerfestfindet am 1. August um 18 Uhr im „Dossemer Weinhof" statt, eine abermalige Beteiligung an den Ferienspielen der AWO ist geplant, und am 14. Oktober wird das zehnjährige Bestehen des Vereins in Majer's Weinscheuer gefeiert.

 

CD Info: Wer Interesse an einer kostenlo­ sen Mitgliedschaft hat, kann zu den Bürozeiten des ASS im Stadtarchiv vorbeikommen oder sich per Mail an Peter Sommer (peter_sommer®ass­ schriesheim.de) wenden.

 

 

 

 

        

 

 

 

 

        

 

Von Frederick Mersi                                                  RNZ

Schriesheim. Als Peter Sommer und Karl Reichert-Schüller vor zehn Jahren beschlossen, im Ruhestand ehrenamtlich aktiv bleiben zu wollen, dachten die beiden nicht im Entferntesten daran, dass aus dieser Idee ein 120 Mitglieder starker Verein entstehen könnte. Heute ist der Arbeitskreis Schriesheimer Senioren (ASS) nicht mehr aus der Stadt wegzu­ denken, steht aber auch vor einem großen Umbruch.

Mit Karl Reichert-Schüller starb Anfang Februar der Initiator und Motor des ASS nach schwerer Krankheit. "Das war schon eine Zäsur", sagt Peter Sommer, der nicht nur Reichert-Schüllers Stellver­ treter als Vorsitzender, sondern auch per­ sönlich gut mit ihm befreundet war. "Wir sind aber optimistisch, was die Zukunft angeht - auch wenn das Zugpferd nicht mehr da ist.

 

"Ein starker Vorstand"

Sommer hat übergangsweise die Vorstadtstandsaufgaben übernommen, will aber im kommenden Jahr von seinem Amt zurücktreten. Er ist neben dem ASS auch in der AWO aktiv. "Beide Aufgaben zu erfüllen, wird einfach zu viel", sagt er. Seinen Rückzug habe er schon vor einem hal­ ben Jahr angekündigt. Mit dem Tod Reichert-Schüllers hatte diese Entscheidung also nichts zu tun. "Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge", so Sommer, "ich fühle mich in dieser Gruppe einfach sehr wohl."

Zu dieser Gruppe gehören Erika Ziskoven, Gertrud Sulz-Gropp, Gernot Maier, Ruth Mayer, Elke Neuser und Maren Fahmi. "Ein starker Vorstand", sagt Sommer. Den braucht der ASS auch, um seine vielfältigen Aufgaben bewältigen zu können. An den Schulen sind die Senioren ebenso engagiert wie im Begegnungszentrum "mittendrin", im Second­ Hand-Laden des Roten Kreuzes oder in der Flüchtlingshilfe. Auch die Schilder der Themenwege und Rundgänge in der Stadt und in den Weinbergen halten die Mitglieder in Schuss.

 

 

Presseartikel 2014

Schriesheim: Ideenreiche Aktion in der Stadtbibliothek

 

MAMO 3. 12. 2014

 

 

Senioren lesen für Kids

Lesen macht Spaß, doch Vorlesen noch viel mehr. Und das Sich-Vorle­sen-Lassen, das konnten jetzt Kinder aus den Schriesheimer Kindergärten dank sieben Aktiver des Arbeitskreises Schriesheimer Senioren (ASS) in der Stadtbibliothek genießen.

„Als man uns ansprach, waren wir natürlich gerne bereit mitzumachen", erzählt der ASS-Vorsitzende Karl Reichert–Schüller. Sind die Senioren doch von der Wichtigkeit des Vorlesens überzeugt. "Bedauerlicherweise wird in den Familien ja immer weniger gelesen." Für die Vorträge einigte man sich auf 20 Minuten, um die Konzentration der Kleinen nicht überzubeanspruchen.

      Bibliotheks- Leiterin Iohanna Krämer hatte drei gemütliche Sitzecken eingerichtet. Vor den Kindern lagen Stapel von Büchern, aus denen sie diejenigen. auswählen durften, die sie gerne hören wollten. Die Kinder saßen in kleinen Gruppen auf gemütlichen Sitzkissen um ihre jeweiligen Vorleser herum, lauschten mit gespitzen Ohren und waren sogar allesamt mucks­mäuschenstill, so spannend lasen die Erwachsenen.

Die Geschichte vom "verflixten· Bummeltier" zum Beispiel, für die sich ASS-Sprecher Karl Reichert­ Schüller entschieden hatte, war spannend und doch lustig zugleich.

"Ich mag Bibi Blocksberg", verriet Benny, dem auch die Bilderbuchgeschichte über die Gans, die Geburtstag feiert, gefiel so gut, dass er nach dem Vorlesen nur widerwillig seine Jacke anzog, um wieder in den Kindergarten zurück zu gehen. greg

 

RNZ 6. 11. 2014

Wo Neues entsteht, ist der ASS dabei

 

Bericht über Kontakte zu den Schulsozialarbeitern. den syrischen Flüchtlings­familien und zum AWO-Inklusionsprojekt

 

Schriesheim. (nip) Läuft etwas falsch in unserem Schulsystem, wenn externe Organisationen und Vereine wie der Arbeitskreis Schriesheimer Senioren (ASS) immer mehr Anfragen nach Unterstützung und Nachhilfe aus den örtlichen Schulen bekommen?

Eine Frage, die ASS-Vorsitzender Karl Reichert-Schüller beim letzten Infotreff des Jahres und beim letzten überhaupt im Hotel "Pfalz" in den Raum stellte. Wertungsfrei, wie er betonte, allerdings mit Verweis darauf, dass man "immer öfter absagen" müsse.

 Der ASS ist ein begehrter Netzwerk­partner, das machte der Bericht des Vorsitzenden deutlich: "Wo neue Einrichtungen entstehen, sind wir immer gleich  dabei." So auch im Inklusionsprojekt der AWO Rhein-Neckar, zu dem der Arbeitskreis enge Kontakte pflegt. Zuletzt fand in der Wohnge­meinschaft für Menschen mit geistiger Behinderung ein Kürbisschnitzen statt, wovon Behinderte und Betreuer sehr geschwärmt hätten. "Es kommen Anfragen, was wir dort noch tun können." Ernst-Wilhelm Schaulinski sagte, man habe die Gruppe zum Stadtjubiläumskonzert mit der Big Band der Bundeswehr am 11. November eingeladen.

Zwischenzeitlich, So Reichert-Schüller weiter, hätten sich auch die beiden Schulsozialarbeiter Denise Gehrig und Udo Heidrich dem Verein vorgestellt. Hier komme "Leben in die Sache". Begeistert zeigte er sich von der großen Hilfsbereitschaft der Bevölkerung für die Flüchtlingsfamilien aus Syrien. Neben den werktäglichen· Nachmittagsangeboten für die Kinder frage die Kurpfalz-Grundschule, ob der ASS unmittelbar am "Unterricht entlang" den Kindern, die in die erste Grundschulklasse gehen, Deutsch beibringen könne.

Im Rahmen der Flüchtlingshilfe, koordiniert von Fadime Tuncer, war es dem ASS-Vorsitzenden wichtig zu betonen, dass vereinzelt negative Stimmen im Wohngebiet "Kleiner Mönch", dort, wo die Familien. untergebracht sind, untergingen in der überwältigenden Hilfsbereitschaft der anderen Nachbarn.

Er informierte auch darüber, dass der Verein jetzt einen Wettbewerbsgewinn in Höhe von 3100 Euro an den Push-Verein überwiesen habe, Push und der Jugendgemeinderat wollen damit einen Grillplatz auf dem Gelände arn Wiesenweg einrichten. Außerdem werde man sich beim Vorlesetag für Kinder in der Stadtbibliothek beteiligen. Erfreulich sei die steigende Zahl der Mitglieder, die aktuell bei 104 Personen liegt.

Michael Meisel, der Leiter des Alten­ und Pflegeheims "Stammberg", stellte der Runde ein neues Schulungsprogramm zum Seniorenbegleiter für Ehrenamtliche vor In vier Modulen, Start ·ist am 22. Januar, wird es unter anderem um die Kommunikation mit Demenzkranken gehen. Und er legte dem ASS ein Betreuungsprojekt ans Herz, das Krebspatienten in der Zeit nach einem Krankenhausaufenthalt und der sicheren Rückkehr in ihr Zuhause- dann, wenn Nebenwirkungen von Medikamenten abgeklungen sind- unterstützen soll. Hierüber wird noch zu reden sein, das machten einige Wortbeiträge deutlich. Am 17. Dezember schließlich lädt der ASS zur Weihnachtsfeier: Um 18 Uhr in der Begegnungsstätte der AWO.

 

MaMo 11. 9. 2014

Vertreter von SPD, ASS und "Talhof" mit Bürgermeister Höfer bei der Übergabe der auffälligen Lotsenfiguren, die den Schulweg und den Straßenverkehr im Ganzen für Kinder sicherer machen sollen.

Foto: Kreutzer

 

 

Schriesheim: Soziatdemokraten wiederholen erfolgreiche Aktion vom Vorjahr /

Aufstellung von Schülerlotsen-figuren aus Holz

 

Damit der Schulweg sicherer ist

Von unserem Redaktionsmitglied Konstantin Groß

 

In wenigen Tagen, ist es wieder so weit Die Sommerferien gehen zu Ende, der sogenannte "Emst des Lebens", sprich: der Schulunterricht, beginnt wieder. Damit die Kinder und Jugendlichen, vor allem natürlich die Erstklässler; ihren Schulweg noch ein Stüclt weit sicherer meistern können.hat der SPD Ortsverein zum zweiten Mal seine beliebten bunten Lotsen aus Holz aufgelegt.

Übernommen haben die Schriesheimer Sozialdemokraten, wie ihr Vorsitzender Sebastian Cuny freimütig bekennt, diese Idee aus Ladenburg, wo sie schon seit mehreren Iahren praktiziert wird. Unter Leitung von Stadträtin Gabriele Mohr­Nassauer wurde sie auf die Verhältnisse der Weinstadt angepasst

Im vergangenen Jahr war Premiere nun folgt die Fortsetzung, nachdem die Erfahrungen positiv waren: "Es gab keinenVandalismus an den Figuren, und es wurden auch keine geklaut", berichtet Cuny. Lediglich während des Mathaisemarktes wurden sie vorsichtshalber abgebaut.

Qualifizierte Arbeit Im Talhof .

Die erste Frage für die Organisatoren beim Start der Aktion lautete natürlieh: Wo sollen die Figuren hrgestellt werden?  Natürlich gibt es im Internet extrem billige Anngebote berichtet Cuny. Doch dem Ortsverein war es wichtig, diese Figuren vor Ort herstellen zu lassen, Sie wählte als Partner die soziale Heimstätte Talhof, wodurch auch noch ein „guter Zweck" befördert wird.

Und die Produkte sind professionell gefertigt, wie Andreas Rehwald, der Leiter der Schreinerei im Talhof erläuterte: „Für eine Figur benötigt man fast einen Tag“. Die Rohlinge werden aus hochwertigem Holz ausgeschnitten, in mehreren Schichten bestrichen, zuletzt mit Klarlack. Auffallend ist, dass jede ihren eigenen Charakter hat.

Normalerweise würde solch einb Objekt 400 Euro kosten, doch der Talhof macht es für 230 pro Stück. Ja, die von Günther Förster geleitete Einrichtung sponsert sogar zwei Figuren. Denn die Kosten werden allesamt durch Spenden finanziert.

Eine weitere Figur übernimmt Alt-Stadtrat Karl-Heinz Schulz, zwei der Arbeitskreis Schriesheimer Senioren. „Wir unterstützen jedes Jahr eine bestimmte Aktion“, erläutert ASS-Pressesprecherin Erika Ziskoven. Und Engagemant für Schüler ist ja ohnehin ein Schwerpunkt unseres Wirkens“, ergänzte Maren Fahmi.

Insgesamt sollen zehn Figuren aufgestellt werden und das jeweils paarweise. Die Standorte werden gemeinsam mit dem Ordnungsamt der Stadt ausgewählt, um die strengen rechtlichenVorgaben für solche Installationen zu erfüllen.

Angedachte Standorte:

Gaulsbrücke (am Zebrastreifen)

Zentgrafenstraße/Kreuzung B3

Passein/Kreuzung B3

B3 (Höhe RNV-Bahnhof)

Kurpfalz-Schulzentrum                                             -tin

Bei der gestrigen Präsentation der Aktion vor dem Rathaus dankte Bürgermeister Hansjörg Höfer den Sozialdemokraten für ihren Einsatz: „Die Stadt könnte das gar nicht leisten.“ Höfer zeigte sich überzeugt, dass derartige Installationen ihre Wirkung haben: „Wenn man eine solche Figur am Straßenrand sieht, wird man automatisch aufmerksamer.“

 

 

RNZ-12. 9. 2014

Für Sicherheit nicht nur auf dem Schulweg

Wieder Übergabe bunter Straßenfiguren: SPD knüpft an erfolgreiches Projekt des Vorjahres an - Autofahrer sollen auf Kinder achten

Von Sarah Khouri

Schriesheim. Aus Versehen über Rot gefahren, zu schnell unterwegs, vergessen zu blinken. Kurzes Abschweifen am Steuer ist - gerade weil es jedem passie­en kann - eine ständige Gefahr im Straßenverkehr. Und kaum vermeidbar. Mithilfe weiterer bunter Straßenfiguren'' sollen Autofahrer in Schriesheim ab sofort erinnert werden: Kinder könnten unterwegs sein

"Wir brauchen vor allem in Schul­ nähe Hinweise, deren Signalcharakter über den geläufiger Warnschilder hinausgeht" betont Sebastian Curry, Stadtrat und Vorsitzender des SPD­ Ortsvereins. Deshalb sind die Figuren "kindsgroß", spielen mit knallroten Bällen oder haben lustige übermütige Gesichter. Weil man sich dennoch an sie

“gewöhnen“ könnte, sodass der Effekt verloren ginge, sollen die Kleinen wieder “wandern”,

 

Wie sollen sie heißen?

 

Ebenso wie in Schriesheim habe sich das regelmäßige Wechseln der Standorte auch in Ladenburg bewährt, erklärt Cuny. "Eine vieler Städte, die bereits gute Erfahrungen mit den Hinweisfiguren gemacht haben. An welchen Stellen im Schriesheimer Verkehr die neuen Lotsenfiguren gesetzt. werden sollen, wird gemeinsam mit dem Ordnungsamt entschieden. Eingeplant sind neben Schulwegen Kreuzungen, die Gaulsbrücke und der Übergang zu OEG-Bahnhof und B 3.

Am Mittwochnachmittag, wenige Tage vor Ende der Schulferien, wurden die neuen “Straßenfiguren" symbolisch an die Stadt übergeben. Bürgermeister Hansjörg Höfer bedankte sich für das Engazement der Initiatoren, Stadträtin Gabriele Mohr-Nassauer, stellvertretende Vorsitzende der Schriesheimer SPD, und Sebastian Cuny. Besonderer Dank galt auch denen, die für das Projekt gespendet haben. Neben dem Arbeitskreis Schriesheimer Senioren (ASS) -  

vertreten durch Maren Fahmi und Erika Ziskoven - beteiligten sich etwa die Fördervereine der Schulen. Mit Verkehrsvereinschef Karl-Heinz Schulz nahm an der Übergabe auch einer der Schriesheimer teil, die das Projekt privat unterstützen; als ehemaliges Mitglied des Gemeinderates und als Großvater Ehrensache für Schulz.

Eine einzelne der aufwendig gestaltetenFigurenist 400 Euro wert. "Wir ach­ ten auf Qualität, damit die Warnhinweise der Witterung und etwaigem Van­ dalismus standhalten" , erklärt Andreas Rehwaldt, Leiter der Schreinerei im "Talhof" . Im Rahmen der Wiedereingliederungshilfe haben Bewohner der sozialen Heimstätte die Möglichkeit, bei Rehwalddas Schreinern zu lernen und - erarbeiten unter anderem die pfiffigen Straßenfiguren. Um noch mehr der aus  hochwertigem Holz, Stahlund mit Siebdruckdruck gearbeiteten Jungs  und Mädchen in und um Schriesheim (geplant sind auch Standorte in Ursenbach bach und Altenbach) einsetzen zu,Jennen, bittet die SPD weiterhin um Spenden. Übrigens sind auch Vorschläge für einen eigenen Namen der Schriesheimer  "Straßenfiguren" willkommen.

 

Schriesheim. Aus Versehen über Rot ge­ fahren, zu schnell unterwegs, vergessen zu blinken. Kurzes

zu blinken. Kurzes Abschweifen am Steuer ist - gerade weil es jedem passie­ ren kann - eine ständige Gefahr im Stra­ ßenverkehr. Und kaum vermeidbar. Mit­ hilfe weiterer bunter .Btraßennguren'' sollen Autofahrer in Schriesheim ab so­ fort erinnert werden: Kinder könnten unterwegs sein

"Wir brauchen vor allem in Schul­ nähe Hinweise, deren Signalcharakter über den geläufiger Warnschilder hi­ nausgeht" t betont Sebastian Curry, Stadtrat und Vorsitzender des SPD­ Ortsvereins. Deshalb sind die Figuren "kindsgroß", spielen mit knallroten Bäl­ len oder haben lustige übermütige Ge­ sichter. Weil man sich dennoch an sie

“gewöhnen“ könnte, sodass der Effekt verloren ginge, sollen die Kleinen wieder wandern,

 

RNZ 11. 9. 2014

Arbeitskreis baut ehrenamtliche Hausaufgabenbetreuung aus

Angebot der Schriesheimer Senioren an der Kurpfalz-Realschule wird sehr gut angenommen –

Erweiterung auch auf den Mittwoch

 

Schriesheim .. (nip) Im Rahmen der vielfältigen' Aufgabengebiete des Arbeitskreises  Schriesheimer Senioren (ASS), bilden die Aktivitäten für die Schulen einen großen Schwerpunkt. "Wir haben zu allen Kontakt, bis aufs Gymnasium. Dort gibt es keinen Bedarf", stellte Vorsitzender Karl Reichert-Schüller sachlich im Pressegespräch fest.

Dabei ging es vorrangig um ein neues Projekt, das ASS Neuzugang Winfried Plesch auf Bitten der Kurpfalz-Realschule (KRS) initiierte: In" Kooperation mit Cardy Bückmann als Ansprechpartnerin seitens der Schule findet seit März wöchentlich dienstags und donnerstags von 13.45 bis 15 Uhr eine vom Ehrenamt getragene Hausaufgabenbetreuung für Fünftklässler statt. Rund 15 Schulkinder nutzen das verpflichtende Angebot, um nach dem Unterricht in Ruhe ihre Hausaufgaben machen zu können: "Das sind mitnichten nur Kinder, die das zu Hause nicht auch könnten", machte Reichert­ Schüller deutlich.

Das Spektrum der Kommenden sei breit; manchmal würden auch die Klassenlehrer Schützlingen dazu raten. Weil die Betreuung gut ankommt, wünschte sich die Realschule eine Erweiterung auch auf den Mittwoch. "Diesen Wunsch können wir erfüllen, weil sich fünf weitere Mitarbeiterinnen gemeldet haben, die Hausaufgaben-betreuung übernehmen können, heißt es vonseiten des ASS

Ein Glücksfall ist zudem, dass der Verein auf eigene qualifizierte Helfer zu­ . rückgreifen kann. Nicht wenige kommen selbst aus dein Schuldienst oder bringen

Erfahrungen aus anderen beruflichen Tätigkeiten mit. Die kommen auch anderen. Kindern zugute: Weil die Lern­ begleitung von Acht­ bis Zehntklässlern an der Kurpfalz-Werkrealschule nicht mehr nachgefragt war, verlagerte der ASS seine Hilfe an die Kurpfalz Grundschule. Hier entlasten die Vereinsmitglieder Lehrer, kümmern sich um Schüler mit Lese-, Rechtschreib- undMatheschwächen.

Oder um Kinder mit Migrationshinter­ grund, die sich mit der deutschen Sprache herumplagen. Seit drei Jahren besteht auch eine Kooperation mit der Strahlenberger Grundschule, wo einige Kinder im Lesen und Sprechen unterstützt werden, um das Textverständnis zu fördern. Dritt- und Viertklässler freuen sich seit zwei Jahren am thematisch breit angelegten Freizeitprogramm als Nachmittagsangebot, das der ASS "Kultur mit Kindern" getauft hat. Die individuell zu geschnittenen Hilfen für Schüler würden keinesfalls eine Konkurrenz zu professionellen Nachhilfeinstituten bilden, be­ tonte Reichert-Schüller. Denn einerseits leistet der ASS seine Unterstützung eh­ renamtlich und zum anderen kommt sie nicht selten bei denjenigen Kindern an, deren Eltern sich eine teure Nachhilfe gar nicht leisten können.

Auch Kooperation mit Grundschulen

Und manchmal fällt auch die Klientel aus dem Raster, das gewerbliche Schülerhilfen bieten: Beispielsweise beim afrikanischen Jungen, der nur Englisch spricht. Oder bei dem 19-Jährigen autistischen Jugendlichen vom Talhof, der ehrgeizig auch in den Ferien lernen will und jetzt aufs Berufskolleg nach Weinheim geht. Das sind beileibe keine kleinen Erfolgsgeschichten, die sich der Arbeitskreis auf die Fahne schreiben kann.

RNZ 14. 8. 2014

Suppe mit "krummen Bohnen"

 

In der AWO-Begegnungsstätte lernten' die Kinder Kartoffelschälen

Schriesheim. (kaz)

Man nehme vier Kilo Kartoffeln, drei Kilo Kohl und Karotten, sechs Kohlrabi, vier Sellerie, Zwiebeln und sieben kilo Bohnen: Das sind die Zu­ taten für 60 Liter herzhafte GemÜse-. suppe. In der AWO-Begegnungsstätte kam die Suppe samt Würstchen auf den Tisch. Danach gab es Waffeln, für deren Teig unter anderem zwei Kilo Mehl, ein Kilo Zucker und 24 Eier "verbraten" worden waren. die Kinder hatten zum Bestreichen die Wahl zwischen Nugat-­ creme, Himbeersoße und Puderzucker und langten kräftig zu.

Das "Kochen für Kinder" stand bei den Ferienspielen zum vierten Mal auf' dem Programm und war schnell ausgebucht. Am Gemüse-Schnippeln hatten die Sechs- bis Zwölf jährigen viel Spaß. "Für einige war Kartoffelschälen eine ganz neue Erfahrung" berichtete Gertrud Sulz-Gropp vom Arbeitskreis Sehries­heimer Senioren (ASS), der ebenfalls in die Ferienspiele involviert ist. Sie hatte für die Kinder außerdem bunte Kochschürzen geschneidert, die die Kleinen nach dem gemeinsamen Mittagessen mit nach Hause nehmen durften.

In der Küche führte derweil Magda­lena Bader Regie. Die gelernte Haus­wirtschafterin "im Ruhestand", die frü­her im Haus Stamm- berg arbeitete, weiß nur zu gut, wie es in einer Großküche zu­ geht und hat ein Augenmaß für große Mengen. Die Suppe "köchelte" sie in drei Töpfen. Ein Teil davon war für die Se­niorinnen und Senioren reserviert, die sich alle zwei Wochen am Mittwoch­ Nachmittag in der AWO-Begegnungs­ stätte treffen. "Die freuen sich schon auf das Essen", so Magdalena Bader.

Für die Aktion war kein Unkosten­beitrag zu entrichten. Das Gemüse und die Lebensmittel hatten die Betriebe Mühlbauer und Jäck gespendet. Darun­ter auch "krumme Bohnen", die an­ sonsten nicht vermarktet werden. Aber für die Suppe taugten sie allemal.

Der zwölf jährige David ist inzwi­schen schon Stammgast beim Kinder­kochkurs. Ganz oh­ne Hilfe backt er zu Hause bereits Mar­- morkuchen. Ob er vielleicht mal Koch oder Konditor wird? Das Talent dafür scheint er jedenfalls zu haben. Seine Waffel bestrich er übrigens mit zwei Schichten Nugat­creme und Him­beersoße und fand 'das sehr lecker. Beim Nachtisch gab es für besonders Hungrige Nachschlag, an­ sonsten lässt sich so eine Waffel ja auch gut teilen.

 

RNZ 9. Juli 2014

So wenig abgehoben wie sie selbst ist auch ihre Kunst

 

Mit "Kitsch-Ecke“: Sila Weisbrod zeigt ihre Aquarelle und Acrylbild im Büro des Arbeitkreises Schriesheimer Senioren

 

Schriesheim. (sk) Sila Weisbrod ist eine Künstlerin, die erst vor wenigen Jahren durch einen VHS-Kurs zum Malen fand. Unter Anleitung von Dozentin Sigi Ortanderl erlernte sie 1998 das Aquarellmalen, später besuchte sie Workshops und die Kunstakademie Bad Reichenhall. "Es ging mir erst einmal darum, die verschiedenen Techniken sauber zu erlernen", sagt die Schriesheimerin, die diese praktische Herangehensweise aus ihrem Ingenieursberuf mitnahm.

            So wenig abgehoben wie sie selbst ist auch ihre Kunst: Es sind kleinformatige Aquarelle, oftmals mit Reiseeindrücken. Ihre Acrylbilder sind größer, mal ge­genständlich, mal abstrakt und mal in Techniken mit den unterschiedlichsten Materialien. Bewundern kann man etwa 20 ihrer Werke ab sofort im ASS-Büro im Erdgeschoss des Stadtarchivs. "Es ist eine schöne Tradition bei uns, dass unsere Mitglieder hier ihre Werke ausstellen können", sagt Karl Reichert-Schüller, Vorsitzender im Arbeitskreis Schriesheimer Senioren (ASS) bei der Ausstellungseröffnung. Zusammen mit Peter Sommer und Weisbrod hängte er die Werke und nutzte den vorhandenen Platz optimal aus. So lernten die Männer, was eine "Petersburger Hängung" ist: die Kunst, möglichst viele Bilder auf wenig Wand unterzubringen. Das ist gelungen, an der Wand neben der Eingangstür hängen abstrakte Bilder in kräftigen Farben neben eindrucksvollen Industrie-Szenen.

            Das eine Bild kann man erst sehen, wenn die Tür geschlossen ist, ansonsten ist es verdeckt: Ein mächtiger Hochofen in einer Fabrik, dargestellt in düsteren Farben, die mit dem leuchtenden Feuer kontrastieren. Klein wie Spielzeugfiguren wirken davor die Menschen. Das andere Bild zeigt ebenfalls eine Industrieszene, allerdings ist der Eindruck merkwürdig friedlich: Vor einem Himmel in zarten Rosa- und Grautönen heben sich Fabrikschlote ab, deren massive Formen kontrastieren mit den filigranen Wolken "Die Ecke dort drüben hat sie ihre Kitsch-Ecke genannt", erzählt Reichert-Schüller lachend und weist auf drei Aquarelle in verschnörkelten Goldrahmen.

            Die Aquarelle zeigen Reisemotive. das eine entstand erst kürzlich im Oman. Daneben hängt ein sonderbares Fabelwesen in der "Horror-Ecke". Eigentlich habe sie das Bild im Querformat angelegt, berichtet Weisbrod. Doch irgendwie "funktionierte" das nicht, wie viele Farbschichten sie auch übereinander malte. Erst beim Drehen in die Horizontale wurde ein Tierkopf deutlich, nach und nach arbeitete Weisbrod ein Fabelwesen heraus. Heute heißt es "Der Grüffelo". Und der wiederum ist nicht nur Eltern ein Begriff, sondern auch Großeltern.

 

Info: Sehen kann man die Ausstellung im ASS-Büro im Stadtarchiv immer                mittwochs von 10 bis 12 Uhr.

 

RNZ 28. März 2014

ASS hat sogar eine "Essgruppe"

 

Neue Ideen der aktiven Senioren

Von Stefan Zeeh

 

Schriesheim. Zahlreiche Aktivitäten stehen beim Arbeitskreis Schriesheimer Senioren (ASS) in diesem Jahr auf dem Programm, die der Vorsitzende des ASS, Karl Reichert-Schüller, dieser Tage bei einer Mitgliederversammlung im Gasthaus "Zur Pfalz" vorstellte.

Bereits angelaufen ist die Aktion "Hölzerne Schülerlotsen", die auf Anregung des Schriesheimer SPD-Ortsverbands initiiert wurde. "Unser Verein gab seine jährliche Sozialspende für dieses Projekt, dazu gab es noch eine Ein­ zelspende", berichtete Reichert-Schüller. Aus diesen Mitteln könnten nun zwei der Holzfiguren im Schriesheimer Talhof hergestellt werden. Das Geld für zwei weitere vorgesehene "Schülerlotsen", die an für Schüler gefährlichen Straßenabschnitten aufgestellt werden sollen, fehle allerdings noch.

Vor wenigen Tagen gestartet ist die Hausaufgabenbetreuung durch den ASS in der Kurpfalz-Realschule. "Seitdem die verbindliche Grundschulempfehlung weggefallen ist, kommen vermehrt Schüler auf die Realschule oder das Gymna­ sium, die dort überfordert sind und deshalb eine Hausaufgabenbetreuung be­ nötigen" , erläuterte Reichert-Schüller den Hintergrund dieser Aktion. Zwei Mal pro Woche, jeweils für eine gute Stunde -findet diese Hausaufgaben­betreuung fürgut 15 Schüler der fünften Klasse statt. "Das ist von der Schule glänzend organisiert und macht Spaß", warb der Vorsitzende um Beteiligung.

Aber: Völlig begeistert waren nicht alle Vereinsmitglieder von diesen beiden Projekten. Man fand, dass es Aufgaben der öffentlichen Hand seien, also der Stadt Schriesheim beziehungsweise des Landes Baden-Württemberg, die für die Sicher­ heit oder die Ausbildung der Schüler zu sorgen hätten. "Warum warten, bis die öf­ fentliche Hand etwas tut, wenn wir es selbst anpacken können'', erwiderte Reichert­Schüller. Außerdem stelle die Stadt den Sockel für die Holzfiguren, und der Bauhof Würde die Figuren platzieren. Zudem vermutete Reichert-Schüller, dass die Stadt ihrer Verkehrssicherungspflicht für die Schüler bereits nachgekom­­men sei und für weitere Aktionen keine finanziellen Mittel zur Verfügung stünden.

 Vereinsintern gibt es ebenso einige neue Projekte, wie die aus fünf Personen be­ stehende "Essgruppe". Bei dieser "Essgruppe" kocht abwechselnd einer und lädt die anderen vier Mitglieder ein. "Mehr als fünf Teilnehmer sind bei einer solchen Essgruppe schwer möglich", erklärte Reichert-Schüller. Sollten sich weitere Interessenten für dieses Projekt finden, Würde eine weitere Essgruppe gegründet. Weitere vereinsinterne Gruppen sind derzeit zum Wandern und zum digitalen Foto

grafieren am Entstehen. Erika Ziskoven schlug außerdem eine neue Gruppe vor, die sich um das Erlernen der Bedienung der OEG-Fahrkartenautomaten kümmert. "Man sieht immer wieder Leute, die vor dem Fahrkartenautomaten stehen und nicht wissen, wie dieser zu bedienen ist", verdeutlichte sie die Notwendigkeit einer derartigen Schulung.

Karl Reichert-Schüller teilte mit, dass der Verein nun 94 Mitglieder hat. "Ich schätze, dass wir unser hundertstes Vereinsmitglied Mitte des Jahres begrüßen dürfen", blickte der Vereinsvorsitzende positiv in die Zukunft. Ein Problem wird dem Verein allerdings der Wegfall seines Treffpunkts im Gasthaus "Zur Pfalz" Ende des Jahres bereiten, da das Gasthaus dann seine Türen schließen wird. Man ist aber bereits auf der Suche nach einer geeigneten neuen Lokalität.

MAMO 1. Februar 2014

Engagement vor Ort und Netzwerk nach außen

 

Von unserer Mitarbeiterin

Linda Wallitzer

Die 89 Mitglieder des Arbeitskreises Schriesheimer Senioren (ASS) haben sich auch 2013 in unterschiedlichen Bereichen engagiert. Im Sinne einer “Ehrenamtsbörse" vermittelt der ASS seit 2008 aktive und hilfsbereite Senioren, um Bürger und Einrichtungenvor Ort zu unterstützen;

"Jeder im Arbeitskreis gestaltet auf seine Welse das breite Angebot mit. Die Summe der einzelnen Einsätze macht das aus, was der ASS heute ist: in der Mitte des Schriesheimer Vereinswesens stehend, hat jeder seinen Beitrag dazu geleistet", so Vorsitzender Karl Reichert-Schüller in der Iahreshauptversammlung,

Der ASS half im abgelaufenen Jahr jungen Familien als Ersatz-Oma oder-Opa, kümmerte sich um Kleinkinder oder ältere Bürger zu Hause. ASS-Mitglieder betreuten Schüler als Lesepaten im Sinne einer Lern­ und Lebensbegleitung. Sie arbeiteten ehrenamtlich in den örtlichen Altenpflegehelmen, Kindergärten und Schulen. Mit der Sozialstation wurde erfolgreich der l. Schriesheimer Seniorentag organisiert.

Für 2013 zählte der Rechenschaftsbericht 31 Veranstaltungen auf. Zudem gibt es seither für ASS­ Mitglieder einen Singkreis, eine Erfahrungsaustausch-Gruppe Computer sowie einen Walking- Treff.

Die Teilnahme an überregionalen Veranstaltungen wie die Netzwerkkonferenz "Was die Deutschen wirklich über das Alter denken" bei der Körber-Stiftung in Hamburg oder die Vorstellung des ASS auf Einladung der Bundeszentrale für politische Bildung in Berlin gehören ebenso wie die Autorenlesungen von Loring Sittler und Sven Kuntze zum Informationsangebot des ASS sowohl für seine Mitglieder als auch die Bevölkerung. Die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen über bürgerschaftliches Engagement oder zum Thema "Wie ticken Jugendliche?" werden zur Bewältigung der eigenen Aufgaben genutzt.

So bedurfte es keiner geheim durchgeführte Wahlen für die acht Köpfe zählendeVorstandsriege, zumal es nur eine Änderung in der bisherigen Zusammensetzung gab:

Maren Fahmi wurde Nachfolgerin von Beisitzer Wolfgang Neumann..

Übrigens ergibt, die Tatsache, dass 50 der insgesamt, 89 ASS Mitglieder an der Versammlung teilnahmen, eine beachtenswerte Quote und bestätigt das große Interesse der Mitglieder am Leben ihres Vereins.

 

RNZ 30. Januar 2014

 

“Über das was wir tun, reden wir auch“

Jahreshauptversammlung: ASS zogBilanz seiner facettenreichen Arbeit

 

Schriesheim (nip) In seinem sechsten Jahr des Bestehens sieht sich der Arbeitskreis Schriesheimer Senioren (ASS) "in der Mitte des Schriesheimer Vereinslebens", wie Vorsitzender Karl Reichert-Schüller sachlich, aber selbstbewusst in der Hauptversammlung formulierte. Das bürgerschaftliche Engagement des aktuell90 Mitglieder starken Vereins ist, das zeigte Reichert-Schüllers Jahresrückblick, vielfältig und breit in den Gesellschaftsschichten des Ortes angelegt.

Ehrenamtlich setzt man sich ein in Kindergärten und Seniorenheimen, in Schulen, bei der AWO und in der Wiedereingliederungshilfe des Talhofs, übernimmt Aufgaben der Stadt, betreut Schüler im Sinne einer Lern- und Lebensbegleitung. In diesem Zusammenhang liege dem ASS die Anfrage der Realschule vor, dort vorübergehend für ein halbes Jahr eine Hausaufgabenbetreu­ ung für Fünft- und Sechstklässler montags bis freitags ab 13 Uhr anzubieten.

Gleichzeitig benötige man neue Helfer, die in die Kleinkindbetreuung des ASS für Kinder im Alter von ein bis drei Jahren immer montags von 14 bis 17 Uhr im Kindergarten in der Römerstraße mit einsteigen, wie Erika Ziskoven sagte. Für die verschiedenen Aufgabenbereiche des Vereins zeichnen die Beisitzer verantwortlich. An diesem Abend verabschiedete Reichert-Schüller nur ungern einen von ihnen: Mit Wolfgang Neumann verlasse ein Querdenker das, Gremium, was man sehr bedauere. Neumanns Nachfolgerin in der Schülerbegleitung ist Ma­ ren Fahmi. Die Schuhe ihres Vorgängers seien zwar groß, doch würden Frauen ja ohnehin lieber neue tragen, sagte der Vorsitzende augenzwinkernd.

 

Ansonsten ergaben sich keine Veränderungen im Team um Karl Reichert­ Schüller und seinen Stellvertreter Peter Sommer. Im Jahr 2013 wuchs der ASS um 17 Personen; ebenfalls erfreulich ist die finanzielle Situation des Vereins, wie Ruth Mayer erläuterte.

Die Anwesenheit von exakt 50 Mitgliedern zu dieser Hauptversammlung spiegelt offenbar das Interesse an der Mitarbeit im ASS wider: "Jeder kann hier seine Fähigkeiten einbringen, die Auf­ gabenfelder sind breit gestreut", sagte der Vorsitzende.

Kurz streifte er die Zusammenarbeit mit der Kirchlichen Sozialstation, mit der man im November den "Ersten Seniorentag" in Schriesheim auf die Beine gestellt hatte. Daneben pflege man regelmäßig öffentliche Gräber, beteilige sich an den Führungen auf dem jüdischen Teil des Friedhofs und erstellte die zweite Auflage der Broschüre "Wegweiser für Senioren in Schriesheim", ein Heft, das reißenden Absatz findet .

„Über das, was wir tun, reden wir auch - Öffentlichkeitsarbeit ist wichtig", sagte Reichert-Schüller. Gelegenheit zur Außendarstellung ist unter anderem beim historischen Festzug zum Mathaisemarkt. Der ASS unterstützt die VHS bei ihrer Zugnummer als entsprechend gewandetes Fußvolk. Bereits am 20. Februar findet im ASS-Büro um 19.30 Uhr ein Gesprächsabend mit dem katholischen Pfarrer Ronny Baier statt.

Der Vorstand um Vorsitzenden Karl Reichert-Schüller (hinten, rechts), Foto Kreutzer