Presseartikel 2013

MAMO 19. 11. 2013

Schriesheim: Erster Seniorentag wurde ein voller Erfolg

 

Von unserer Mitarbeiterin Linda Wallitzer

"Schön, dass so viele Menschert gekommen sind", freut sich Ruth Mayer vom Arbeitskreis Schriesheimer Senioren (ASS) über den von ihr mitorganisierten ersten Seniorentag in Schriesheim. Denn der Besucherstrom am Sonntag in der Mehrzweckhalle wollte nicht abreißen.

Günter Warth, Vorstand der Kirchliche Sozialstation (Kisos), be­richtete in seiner Begrüßung über die Dynamik, die die Veranstaltung seit Beginn der gemeinsamen Planungen mit dem ASS erfahren hat.

Einflussreiche Gruppe

ASS-Vorstand Karl Reichert-Schüller lieferte mit einer Reihe von beeindruckenden Zahlen ein aktuelles Bild über die ältere Generation ab beispielsweise die Tatsache, dass mittlerweile ihre Zahl größer ist als die der Zwanzigjährigen. Außerdem stellen sie ein Drittel der Wahlberechtigten und zeigen ein starkes Selbstbewusstsein, wollen etwa ih­ren Ruhestand engagiert ausfüllen.

Den Premierenerfolg verdankt die Veranstaltung der optimalen Mischung von Informationsständen, Fachvorträgen, Angeboten zum Mitmachen und Darbietungen. An ei­nem der zwölf  Infostände gaben die evangelische und katholische Kirchengemeinden einen Überblick über ihre Angebote für Senioren. Dazu gehörte auch ein Büchertisch mit einem speziell ausgerichteten Sortiment für ältere Menschen.

Am Kisos-Stand erfuhr man alles über Maßnahmen, um als älterer Mensch so lange wie möglich in seiner gewohnten Umgebung leben zu können. Zwei Tische weiter stellte das Pflegeheim Stammberg sein Angebot vor, das auch betreutes Wohnen umfasst.

Auf großes Interesse stieß der Vortrag von Nikolaus Teves (Handwerkskammer Rhein-Neckar-Odenwald), der sich seit langem mit den Auswirkungen des demografischen Wandels auf Wirtschilft, Wohnen und Gesellschaft beschäftigt. Für ihn ist es wichtig, nicht nur Senioren anzusprechen, sondern von Anfang anjunge Menschen einzubeziehen.  

"Gedächtnis trainieren" lautete ein weiteres Vortragsthema. das Renate Dobler, Lehrerin für Altenpflege, anschaulich machte. Martha Krebs von der ökumenischen Hospizhilfe nahm sich dieser im Leben tiefgreifenden Situation an.        

Zwischen den fünf Vorträgen zu Themen wie Barrierefrei Wohnen oder "Schmerz Therapieren" verfolgten die Besucher gerne die stimmungsvolien Lieder der drei ansässi­ gen Gesangsvereine und den Auftritt des TSC Blau~Weiß Ladenburg.

Vom demografischen Wandel als Schreckgespenst war bei diesem ersten Seniorentag in der Weinstadt jedenfalls nichts zu spüren. Von jungen Eltern mit ihrem Nachwuchs im Kinderwagen bis hin zur älteren Dame mit Rollator reichte das Besucherspektrum, „Das könnt ihr künfttig jedes Jahr machen", hieß es.

 

 

 

RNZ 22. 11. 2013

Enormes Interesse am Seniorentag

Erste Veranstaltung dieser Art in der Mehrzweckhalle mit Vorträgen, Info-Ständen und Programm

 


Schriesheim. (sk) Schon im Vorfeld zeichnete sich ab, dass beim ersten Schries­heimer Seniorentag wohl einiges los sein dürfte. Vom tatsächlichen Andrang am letzten Sonntag waren die Organisatoren vom ASS (Arbeitskreis Schriesheimer Se­nioren) dann aber doch überrascht. Besucher drängten sich im Foyer der Mehr­ zweckhalle, wo es Stände von Sanitätshäusern, Physiotherapeuten, Altenheimen, der AWO und dem Mitveranstalter, der Kirchlichen Sozialstation. gab. Der Partyservice Forschner, der im Vereinsraum Wildbratwurst, Gulasch und Bratwürste anbot, musste im Verlauf des Nachmittags mehrmals Nachschub holen, auch die Nachfrage am Kuchenbuffet war groß.

         Am Stand der AWO-Handarbeitsgruppe konnte man sich im Filzen von kleinen Figuren versuchen, daneben gab es Gedächtnistraining und den Nachmittagüber immer wieder Vorführungen, gestaltet vom TV-Schriesheim, der Sporttanzgruppe von Blau-Silber Ladenburg sowie den Sängern von Eintracht, Liederkranz und Lyra.

            Die problematischen und tabuisierten Seiten des Älterwerdens wurden in einer Reihe Vorträge angesprochen, die in der Turnhalle stattfanden, vom barrierefreien Wohnen über Gedächtnistraining bis zu "Schmerz Therapieren", dem Thema, von Professor Dr. Hubert Bardenheuer, der bemerkte: "Schmerzen sind ein Problem des Alters". 66 und 67 Jahre sei das Durchschnittsalter von Patienten mit Tumoren oder Rückenschmerzen, bei Bandscheibenvorlällen seien es 54 Jahre.

,,80 Prozent der Menschen hatten schon Rückenschmerzen" , so der Mediziner von der Heidelberger Uniklinik für Anaesthesiologie. "Nicht immer ist eine Operation beim Bandscheibenvorfall die ideale Lösung", verwies der Arzt auf falsche Erwartungen der Patienten oder Komplikationen. Von der klassischen Methode, Ruhigstellen, Bettruhe und Schonung, war Bardenheuer nur bedingt überzeugt, bei Tabletten oder Schmerzpflastern mit Opiaten verwies er auf Nebenwirkungen:"Man sollte je nach Fall frühzeitig mit Krankengymnastik und Mobilisierung beginnen, unabhängig vom Alter."

Mit dem Ende des Lebens beschäftigte sich Martha Krebs von der Ökumenischen Hospizhilfe. deren Idee zurück geht auf die Protestbewegungen der sechziger Jahre in Großbritannien: "Viele Menschen haben sich damals angesichts der Apparatemedizin ausgeliefert gefühlt, Sterbende hatten im Krankenhaus keinen guten Platz."

In einer Gesellschaft, in der der Mensch sich über seine Produktivität definiere, sah die gelernte Krankenschwester Nachholbedarl: "Wir müssen lernen, das Leben auch zu bejahen, wenn wir nicht mehr so funktionieren." Mit allen Problemen, Behinderungen und der 'I'odesnähe, die man nicht "locker- flockig" als Erkrankung von wenigen Wochen verharmlosen dürfe. Schwer Kranke und ihre Familien könnten von den ehrenamtlichen Betreuern der Hospizhilfe nach einem Ansatz begleitet werden, der nicht nur das Bein oder den Verband sehe, sondern den ganzen Menschen: "Wir wollen den Tod weder verzögern noch beschleunigen. Dem Leben und dem Tod soll sein Lauf gelassen werden mit einer guten Behandlung der Schmerzen."

Nicht-Behandlung sei keine Alternative, palliative Therapie müsse immer so laufen, dass sich der Mensch wohl fühle, dass Schmerzen, Atemnot und Übelkeit bekämpft würden. "Annehmen, umsorgen, begleiten" seien die Prinzipien. Gedacht war der Vortrag nicht nur für direkt Betroffene oder Angehörige, sondern auch für Interessierte, die gerne Hospizarbeit leisten würden. Fürsie soll es nächstes Jahr ein Orientierungsseminar geben.

Für alle anderen gab es an diesem Nachmittag noch einiges zu sehen und zu erleben. Etwa die Werke älterer Künstler, die im Foyer ausgestellt waren und mit ihren unterschiedlichen Stilen, Techniken und einer vielfältigen Ausdruckskraft be­ eindruckten.

 

 

 

RNZ 6. 11. 2013

Gut informiert älter-werden

ASS und Sozialstation laden ein zum ,,1. Seniorentag Schriesheim" am 17.

Von Stephanie Kuntermann

Schriesheim. "Menschen in unserem Alter schieben es oft von sich weg, dass sie ganz schnell einmal auf Hilfe angewiesen sein könnten", sagt Ruth Mayer. Sie ist Mitglied im Arbeitskreis Schriesheimer Senioren (ASS) und spricht Karin Keller-Thümmel aus dem Herzen. "Viele Patienten und auch Angehörige kommen recht unbedarft in die Situation der Hilfsbedürftigkeit", sagt die Verwaltungsleiterin der Sozialstation. Weshalb die Idee entstand, Ältere im Rahmen einer größeren Veranstaltung zu informieren.


Ursprünglich nur als Angebot für die Patienten der Sozialstation gedacht, wurde der Kreis der Adressaten auf die ganze Stadt ausgedehnt. "Wir haben uns gedacht, dass das für alle Schriesheimer interessant sein könnte“, sagt Keller Thümmel. Die Idee des ,,1. Schriesheimer Seniorentags" war geboren, und schon bald merkte sie, dass das Interesse nicht nur bei den Senioren, sondern auch bei Vereinen und Institutionen riesig war: "Ich habe es anfangs nicht für möglich gehalten, dass alle, die wir angeschiieben haben, auch zusagen. " Schließlich wurden es so viele, dass das Programm gestrafft wurde und auch Absagen verschickt werden mussten.


Geblieben ist ein thematischer Rund­ blick zu den Themen des Älterwerdens: Es gibt Vorträge zu barrierefreiem Wohnen, Schmerztherapien, Gedächtnistraining und sogar"zehn Varianten, um möglichst leicht vom Stuhl aufzustehen oder jemand anderem zu helfen".

Auch das Tabuthema Sterben wird angesprochen mit dem Referat "Annehmen, umsorgen und begleiten: die Hospizidee" , das Martha Krebs von der Ökumenischen Hospizhilfe hält. Jeder Vortrag dauert etwa 20 Minuten, danach haben die Besucher Gelegenheit, mit den Referenten ins Gespräch zu kommen.

Daneben gibt es Infostände, Basteil Angebote oder das Gedächtnistraining "Heiter bis wolkig". Die Gesangvereine Liederkranz, Lyra und Eintracht sind mit Liedvorträgen zu hören, außerdem treten die Senioren-Gymnastikgruppe des TV Schriesheim und die Sporttanzgruppe des TC Blau-Silber Ladenburg auf. "Um zu zeigen, dass es noch etwas anderes gibt, als vor dem Fernseher zu sitzen", sagt ASS- Vorstandsmitglied Peter Sommer, Ein Angebot, das gut ankommt, sagt auch Günter Warth, Vorstandsvorsitzender der Sozialstation: „ Es hat Begeisterung aus­ gelöst." Mitmach-Angebote zu Kinästhetik richten sich nicht nur an Patienten, sondern auch an Pfleger oder Angehörige, es gibt Sturzprophylaxe und eine Vorstellung der beiden Hauptorganisatoren. Auf einem Flugblatt, das in Apotheken, beim ASS, der Sozialstation und im Rathaus ausliegt, stellen sich beide vor, ebenso nach Eröffnung des Seniorentags durch Schirmherr Bürgenneister Hans­Jörg Höfer. Zwischen den verschiedenen Programmpunkten haben die Veranstalter ein wenig Luft gelassen.

Kunst genießen

 

Zeit, am Cateringstand von Karl Forschner ein Schnitzel oder ein Stück Kuchen zu essen. Aber auch, um ein wenig Kunst zu genießen. Zum Teil aus den Reihen des ASS oder der evangelischen Kirche stammen die Künstler Dr. KarinFuchs, Christa Schenkel, Margarete Svoboda, Rosalinde Wallitzer, Sila Weisbrod und Rolf Vogel, die ihre Werke ausstellen. Holzschnitte, Gemälde, Fotos und Emaille-Kunst dokumentieren jahrelanges künstlerisches Schaffen und eine Menge Erfahrung: Die älteste Künstlerin ist mittlerweile 91 Jahre alt.

     Info: Der ,,1. Seniorentag Schries­ heim" findet in der Mehrzweckhalle statt am Sonntag, 17. November, von 12.30 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 

 

RNZ 23. 8. 2013

„Ohne Euch könnten wir das nicht machen“

Talhof Leiter Günther Förster dankt dem ASS für Hilfe am Verkaufsstand-Ehrenamtlich seit 3 Jahren dabei

Schriesheim. (sk) Die Zusammenarbeit zwischen dem Talhof und dem Arbeitskreis Schriesheimer Senioren (ASS) geht mittlerweile in ihr drittes Jahr. Zeit, um Danke zu sagen, findet Talhof-Leiter Günther Förster.

Er spricht seinen ehrenamtlichen Helfern daher ein großes Lob aus: "Ohne euch könnten wir das alles nicht machen." "Alles" - das heißt, den Stand betreiben, an dem die soziale Heimstätte zweimal pro Woche die Erzeugnisse ihrer Gärtnerei verkauft. Noch zu Zeiten von Försters Vorgängerirn Heidi Morath begann die Koaperation damals befand sich der Talhof in einer Klemme.

Morath fragte beim ASS um Hilfe an, da seinerzeit der Zivildienst auslief und keine Standbetreuer mehr da waren. Der ASS und sein Vorsitzender Karl Reichert-Schüller sprangen sofort in die Bresche. Bis heute sind die Mitglieder mit "Feuereifer" dabei.

Wahnsinnig tolle Zusammenarbeit

Von April bis September oder Oktober gibt es den Stand in der Altstadt. Am Anfang des Jahres werden zunächst Blumen und Pflanzen verkauft, später alles, was auf den Feldern oder im Gewächshaus gedeiht. "Wir haben viele alte Sorten nachgezüchtet" , erklärt Förster und zeigt , die kleinen Fleischtomaten, die süßen schwarzen Cocktailtomaten oder die gelben Tomaten mit den feinen Äderchen im Fruchtfleisch.


Zucchini gibt es  in ihrer klassischen grünen Form oder als leuchtend gelbe Bälle. Daneben bekommt man Gurken, Fenchel, Kräuter und auch bunt bemalte Deko-Hühner aus der Talhof-Schreinerei.

Verkäufer sind heute Rosemarie Meißner und Gernot Maier, der für die Einteilung der Verkäufer auf ASS-Seite verantwortlich ist. "Die Schichten am Stand sind bei uns sehr begehrt", berichtet er. Förster freut sich darüber: "Eine wahnsinnig tolle Zusammenarbeit."

Info:  Der Talhof-Stand wird freitags von 9 bis 13 Uhr vor dem alten Rathaus von ASS-Mitgliedern betreut.

 

MaMo 7. 8. 2013

Schriesheim: Senioren-Arbeitskreis hilft der Sozialen Heimstätte Talhof durch Verkauf auf dem Markt

„Eine großartige Unterstützung“

Von unserer Mitarbeiterin Gerlinde Gregor

Freitag gegen 9 Uhr, Rosemarie Meißner und Gernot Maier, beide Mitglieder des Arbeitskreises SchriesheimerSenioren (ASS) bauen vor dem Alten Rathaus ihren Marktstand auf. Es ist allerdings eigentlich nicht ihr Marktstand, sondern sie betreiben ihn für den Talhof und verkaufen alles, was an Blumen, Früchten und Gemüsesorten die Gärtnerei, das Aushängeschild des Talhofes, wie sich dessen Leiter Günther Förster gerne ausdrückt, hervorbringt. An diesem heißen Freitag muss er noch mehrere Kisten mit verschiedenen Tomatensorten nachliefern.

"Den ersten Schwung haben wir schon nach 9 Uhr verkauft", berichtet Rosemarie Meißner und auch, dass die ersten Kunden bereits vor 9 Uhr kommen. Denn frischer als an .diesem Stand kann man das Gemüse nicht kaufen. Es kommt direkt vom

Feld über den Stand zum Kunden. Es ist so frisch, dass sich noch der Tau des Morgens darauf spiegelt. An diesem Freitag gibt es neben den bekannten grünen Zucchini auch welche in einem leuchtenden Gelb. Sie sind rund und sehen aus wie kleine Kürbisse. Angeboten werden Schlangengurken aber auch eine Vielfalt an verschiedenen Tomatensorten. Neben den üblichen Fleischtomaten, Cherrytomaten, fällt eine Kiste auf, in der rotbraune kleine Tomaten liegen. Eine Kostprobe zeigt, dass diese sehr süß schmecken. Dabei handelt es sich um eine fast vergessene Sorte, die in der Gärtnerei gehegt und gepflegt wird.

Auch Blumen und Saatgut

Von April bis in den September hinein betreibt der ASS ehrenamtlich diesen Stand für den Talhof. Da der April weniger Gemüse und Früchte bringt, werden Blumen und Saatgut angeboten, die ebenso reißenden Absatz finden wie in den Sommer­ monaten das Gemüse. Gernot Maier, der auch für die Einteilung der Standbesetzung zuständig ist, berichtet, dass aufgrund des schlechten Wetters im Frühling keine Salate im Angebot waren.

"Der Marktstand hier ist eine Möglichkeit, die andere ist, direkt in der Gärtnerei einzukaufen", äußert sich Förster. Doch für Leute, denen der Weg zu weit ist, sei dieser Stand in der City eine wunderbare Alternative. Diese Zusammenarbeit und die tatkräftige Unterstützung des ASS für den Talhof, die es bereits drei Jahren gibt, könne man nicht.genug loben. "Jetzt wo keine Zivildienst leistenden mehr haben, ist die Hilfe des ASS für uns eine großartige Unterstützung", so Förster.

ASS-Mitglied Gernot Maier ergänzt, dass ihnen die Arbeit Spaß mache und dass er nie Probleme habe, den Stand am Freitag zwischen 9 Uhr und 13 Uhr in einer Doppelschicht zu besetzen.

RNZ 11. 7. 2013

 

..... Auch die Fußballer haben um Unterstützung gebeten

Der Arbeitskreis Schriesheimer Senioren hat immer viel vor: Mitgliederversammlung befasste sich mit laufenden und neuen Projekten

Schriesheim. (sk) Loring Sittler ist Mit­autor des Buches "Wir brauchen euch". Am 6. November liest er auf Einladung des Arbeitskreises Schriesheimer Senioren (ASS), in der Stadtbibliothek und der Volkshochschule in Schriesheim aus seinem Buch. Es ist nach dem Abend mit dem Fernsehjournalisten Sven Kuntze im Februar die zweite Autorenlesung der drei Veranstalter. Der Untertitel von Sittlers Buch heißt "Wie sich die Generation 50+ engagieren und verwirklichen kann" und ist zugleich ein Motiv des ASS. "Das Thema passt zu uns", bestätigt dessen Vorsitzender Karl Reichert-Schüller: "Wir wollen aktiv bleiben im Alter."

Eine Vorstellung, die bei den Schriesheimern offenbar gut ankommt, denn der Verein wächst stetig und verzeichnet pro Monat ein bis zwei Neueintritte. Der aktuelle Mitgliederstand liegt bei 82. Im Verein, sind ständig neue Ideen in Umlauf, manche werden aber auch an ihn heran getragen.

Wie die unlängst vorgetragene Bitte des SVS um Unterstützung: "Der Fußballverein erlebt derzeit einen wahren Ansturm", weiß Reichert-Schüller aus sei Herr. Weshalb jetzt Helfer aus dren Reihen des ASS gesucht werden, die das Fußballtraining der Kinder- und Jugendmannschaften unterstützen können. "Manmuss sich nicht unbedingtmit Fußball auskennen", sagt Reichert­ Schüller, der sich bei seinen Mitgliedern umhören will.

Weitere gemeinsame Aktionen laufen mit beiden Kernstadt-Grundschulen, zum Teil schon seit längerem. Wie die Le­ sepatenschaften in der Strahlenberger Grundschule, die jetzt auch für die Kurpfalz-Grundschüler

angeboten werden sollen. Dabei geht es darum Lese­ schwächen bei Kindern möglichst früh in den Griff zu bekommen. "Wer nicht liest, kann normalerweise auch keine guten Aufsätze schreiben", weiß ASS-Mitglied Wolfgang Blatter. Der Lehrer will Kindern vermitteln war deshalb auch Ideengeber des Projekts.

Auch die Lernbegleiter sind nach wie vor an der Schule, arbeiten aber mit älteren Kindern zusammen.

Seit kurzem gibt es für die Strahlenberger Grundschüler "Kultur mit Kindern", Oberbegriff für gemeinsame Ausflüge, die den Kindern Kultur "im weitesten Sinne" näher bringen sollen, wie Reichert­ Schüller erklärt. Etwa bei einem Besuch des Schriesheimer Friedhofs, den zwei ASS-Mitglieder mit einer dritten Klasse unternahmen. Oder auch zur demnächst anstehenden Besichtigung, des Besucherbergwerks "Anna Elisabeth“

Geselligkeit kommt nicht zu kurz

 

Denkbar vielseitig sind auch die übrigen neuen ASS-Vorhaben: So über­ nimmt der Verein die Pflege des Grabes von Anton Geiß, plant für das Straßenfest im September einen Stand und lädt für denselben Monat ein zur Vernissage mit Fotos von Rolf Vogel. Die Blumenbilder werden in der dunklen Jahreszeit im ASS-Büro im Gebäude des Stadtarchivs zu sehen sein. Zuvor ist der Verein aber auch noch in puncto Geselligkeit aktiv:

Für die Mitglieder gibt es am 13. August einen Ausflug ins Mannheimer Technoseum sowie am 15. Oktober eine Fahrt zum Hambacher Schloss. Nächster Termin ist das Sommerfest am 30. Juli in der "Schriesheimer Hütte“, das um 17.15 Uhr mit einer Wanderung ab dem weiten Tal beginnt.

 

                                    

RNZ 14. 6. 2013

Marktstand und Kultur-Projekt

Gelungene Aktivitäten des ASS

     Schriesheim. (cab)

'Der Arbeitskreis Schriesheimer Senioren (ASS) hat einen guten Ruf - und das über die Stadtgrenzen hinaus. Was nicht zuletzt an den zahlreichen Projekten liegt, die die Aktiven um den Vorsitzenden Karl Reichert Schüller nicht nur entwickeln, sondern auch mit Leben füllen.

So ist beispielsweise "Kultur mit Kindern" eine besonders gelungene Initiative des ASS. Sie begann in Kooperation mit der Strahlenberger Grundschule im Frühjahr 2012. Die Senioren unterstützen Eltern darin, das Interesse der Kinder an Kunst und Kultur im weitesten Sinne zu wecken und ihre Kreativität zu fördern. Das reicht von einem Besuch im Stadtarchiv oder Gesprächen mit Schriesheimer Künstlern bis hin zum Kennenlernen der regionalen Pflanzen­ und Tierwelt. Bisher fanden die Aktionen im Rahmen dieses Projekts ermutigenden Zuspruch. Etwa die Exkursionen in die Weinberge, ein Stadtrundgang oder ein Besuch im Talhof. Noch in diesem Monat soll es weitere Exkursionen in die Rebhänge geben: am Dienstag, 18. Juni und am Donnerstag, 20. Juni.           S

Ein weiteres Projekt, das gut ankommt, ist die Arbeit am Marktstand der "Talhof"-Gärtnerei. Bis vor zwei Jahren wurde dafür ein Zivildienstleistender eingesetzt. Nachdem der Zivildienst auslief, sprach die soziale Heimstätte den ASS an und bat um Hilfe. Diese sagten die Senioren gerne zu, und daher gibt es nun wieder jeden Freitag von 9 bis 13 Uhr am Alten Rathaus den beliebten Marktstand, an dem momentan Gemüse, Blumen und Pflanzen verkauft werden. Dieses Projekt ist bei den ASS-Mitgliedern besonders beliebt, bietet es doch umfangreiche Gelegenheit. mit Käufern und Spaziergäng ins Gespräch zu kommen.

Info: Marktstand des "Talhof" am Alten Rathaus: jeden Freitag von 9 bis 13 Uhr, Ansprechpartner: Dr. Gernot Maier, Email: gernot.maier@t-online.de. Kontaktpersonen für das Projekt "Kultur mit Kindern" sind Eike Schneider, Email: eike-schneider@t­-online.de, sowie Dr. Elke Neuser, Email: elkeneuser@t-online.de. '

MaMo 20. 4. 2013

Gekürzt

 

Schriesheim/Hirschberg: Volksbank übergibt Spenden in Höhe von 48 650 Euro an Vereine und Einrichtungen der Region

"Bei Ihnen ist das Geld gut angelegt"

Von unserer Mitarbeiterin Gerlinde Gregor

Eine stattliche Summe von 48650 Euro konnte die Volksbank Kurpfalz H+G Bank 75 Vereinen von der Berg­ straße und dem Vorderen Oden­wald, "darunter 22 aus Schriesheim, übergeben. In der Geschäftsstelle in der Bismarckstraße betonte Vorstandssprecher Friedrich Ewald, da­mit wolle man ehrenamtliche Tätigkeit nicht allein mit lobenden Worten anerkennen, sondern auch mit finanziellen Mitteln unterstützen:"Bei Ihnen ist das Geld gut angelegt."

Die Mittel stammen aus der Aktion "Gewinnsparen" . Bei einem Lospreis von fünf Euro spart man nicht allein für sich "Kapital" an. Ein Euro geht in einen Lostopf, aus dem laut Lotteriegesetz Ausschüttungen vorgenommen werden. Als Ewald die Namen der Vereine und Institutionen verlas, die mit dieser Geldspritze bedacht wurden, konnten alle Anwesenden erkennen, wie vielfältig das Vereinswesen in der Region ist.

Im Namen der Empfänger der Spenden dankte der Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Schriesheim, Lothar Mößner, der Bank für die Förderung des ehren­ amtlichen Engagements und für die jetzige Feier: "Das zeigt einen großen Reichtum in unserer Gesellschaft, den wir auch brauchen und auf den wir nicht verzichten können".

22 Empfänger aus Schriesheim: Die Empfänger der Spenden aus Schriesheim (in Klammer der Zweck): Talhof (Aktionstag), SV 1919 (Vereinsheim), Baseballclub (Um­ kleiden), ASS (Broschüre), Kammerchor, Freundeskreis Kurpfalz-Realschule (Zirkusprojekt), KSV (Defi) ,Liederkranz (Noten, Klavierhocker), Lyra (Noten, Jubiläum), Eintracht (Kindertrachten), TV (Trikots, Sport­ geräte), IEWS (Photovoltaikanlage), Schützen (Bogenstand), Rebe (Mischpult), Orgelförderverein, TC (Sportgeräte), Liederkranz Altenbach (Spülmaschine), Förderverein Altenbachschule (Altenbach Calling 2013), evangelische Kirche Altenbach (Ausflug), katholische Kirche Altenbach (Ausflug), Feuerwehr Ur­senbach (Kleidung), TSG Altenbach (Vereinsheim).

Hirschberg: ....

RNZ 01. 03. 2013

Wieder wegweisend

 

Neuer ASS-Seniorenführer

 

Schriesheim. (sk) Lange war er vergriffen, jetzt gibt es ihn wieder, den "Weg­weiser für Senioren in Schriesheim ". Die zweite, aktualisierte Auflage des Ratgebers sieht mit ihrem bunten Cover etwas anders aus als ihr Vorläufer, ist außerdem sechs Seiten stärker, doch ansonsten bleibt sich das vom Arbeitskreis Schriesheimer Senioren (ASS) herausgegebene Heft in wesentlichen Punkten treu.

Ärzte, Gesundheitsdienste, soziale Einrichtungen, Vereine und Institutionen sind hier zusammengefasst, dazwischen findet man Informationen über Rollato­ren. Inkontinenz, Grauen Star oder Altersschwerhörigkeit. Diese "Gesund­heitsthemen" müssen für die ASS-Mit­glieder aber nicht im Vordergrund stehen. "Wir verstehen uns als Anlaufstelle für aktive Senioren", sagt ASS-Vorsitzender Karl Reichert-Schüller. Bei den verschiedenen Aktivitäten könnten sich Ältere einbringen, sie müssten nicht nur konsumieren, sondern könnten auch etwas gestalten. "In unserer Generation steckt so viel Potenzial"', sagt Reichert-Schüller, weshalb sich der Verein in der Mitte des Hefts selbst vorstellt. Neben seiner Arbeit in der Lernbegleitung von Jugendlichen, der Kinder- und Altenbetreuung geben die Mitglieder etwa Sprachunterricht, organisieren Vorträge, Ausstellungen, geben Tanzkurse oder unterstützen Einrichtungen wie AWO, Tal- oder Mühlenhof.

"Ein sinnvoll ausgefüllter Ruhestand und ein selbstbestimmtes Leben machen zufrieden und steigern die Lebensqualität" , steht denn auch programmatisch bei den Gründen; die der ASS für sein En-gagement nennt. Neben dem "Eigen­marketing" geht es beim Wegweiser vor allem darum, wichtige Adressen auf den neuesten Stand zu bringen. "Nicht immer stimmten die Einträge in Telefon- oder Branchenbüchern", hat etwa Erika Ziskoven herausgefunden. Einige Wochen nahm die Sammlung und Überprüfung von Adressen unter Federführung von Ernst- Wilhelm Schaulinski in Anspruch. Daneben sind seit der letzten Auflage, die vor drei Jahren erschien, einige neue Ansprechpartner hinzugekommen wie Amnesty International, das Blaue Kreuz oder die Ökumenische Hospizhilfe. Weil das erste Heft nach anderthalb Jahren ver­griffen war, wurde die Auflagenstärke diesmal erhöht, und der Wegweiser ging mit 2000 Exemplaren in Druck .. "Genauer gesagt haben wir 2200 Stück", sagt Reichert-Schüller. Eine Kulanz der Schriesheimer Firma Fotosatz pick-up, die das Heft auch diesmal gedruckt hat.

Es kostet nichts, und auch der ASS musste dank seiner Anzeigenkunden nicht "drauflegen". Wie schon beim letzten Mal, wird das Heft erstmals beim Al­tenfrühschoppen am Mathaisemarkt­ Montag ausgegeben, danach kann man es bei Ärzten, Apotheken, in Altenheimen oder im Rathaus bekommen.

 

 

RNZ 23. 02. 2013

Ein Abend nicht nur für Gentlemen

     Sven Kuntze liest am 26. Februar aus seinem Buch

        "Altern wie ein Gentleman" im Schulzentrum

Schriesheim. (nip) Der Ernst des Ar­beitslebens sitze uns tief unter der Haut, schreibt der renommierte Journalist Sven Kuntze in seinem letzten Buch "Altern wie ein Gentleman - zwischen Müßiggang und Engagement." Kuntze, der unter ande­rem ab 1993 das ARD Morgenmagazin moderierte und als Hauptstadtkorres­pondent in Berlin arbeitete, ist seit 2007 im Ruhestand. Was passiert, wenn man aus dem vollgepackten Arbeitsalltag hineinrutscht in ein Leben, das plötzlich so ungeordnet erscheinen mag und wo womöglich der, Verlust von Selbst­wertgefühl droht, schildert Kuntze einfühlsam, humorvoll und gut nachvollziehbar in seinem Buch.

Auf Anregung des "Arbeitskreises Schriesheimer Senioren" (ASS) kommt der 70-jährige am 26. Februar zur Lesung in die Stadtbibliothek nach Schries­ heim. Wie Kuntze zwischen Müßiggang und Engagement dieBalance zu halten suche, "entspricht unserer Denkweise", sagten ASS-Sprecher Karl Reichert­ Schüller und Peter Sommer. "Uns ge­ fallen Menschen, die im Ruhestand Dinge in die Hand nehmen." Das entspricht auch dem, was sich der ASS auf die Fahnen geschrieben hat.

Die Veranstaltung in Kooperation von Stadtbibliothek, ASS, VHS und Utes Bü­cherstube ist nicht allein für Männer kon­zipiert, obwohl da ein Mann auf sein Le­ben und den neuen Abschnitt "Ruhe­ stand" blickt. "Altern wie"ein Gentle­ man" bedeute ja vielmehr ,,In Würde al­tern", sagte Reichert-Schüller. Und das betrifft beide Geschlechter, Ruheständler und solche, die es noch werden.

Der Vorverkauf läuft bereits und das sehr gut, sagte Bibliotheksleiterin Ruth Schneider. Je nach Andrang werde man in die Aula des Gymnasiums ausweichen. Ideen für weitere Vorträge zum Thema "aktives Altern" habe man bereits, sagten die ASS Vorstände.

Info: Sven Kuntze, Lesung am Diens­tag, 26. Februar, in der Stadtbibliothek,Beginn um 19.30 Uhr (Einlass um 19 Uhr), Karten,für sechs Euro im Vorverkauf in der Stadtbibliothek, VHS und Utes Bücherstube, Abendkasse: acht Euro.

 

Schriesheimer Vorsitzender Karl Reichert-Schüller zieht positive Bilanz des Senioren-Arbeitskreises

Gut behütet geht's ins neue ASS-Jahr

Von unserer Mitarbeiterin Linda Wallitzer

 

Erfreuliches vorneweg Zwölf neue Mitglieder verzeichnete der Arbeitskreis Schriesheimer Senioren (ASS) im Jahr 2012. Bei der Jahreshauptversammlung am Dienstag in der "Pfalz" konnte der 1. Vorsitzende Karl Reichert-Schüller drei weitere ASS-Mitglieder begrüßen.

In seinem Bericht, von 40 engagierten Mitgliedern aufmerksam verfolgt, stand weniger der Überblick über die 37 Positionen umfassenden Aufgaben und Aktivitäten im Vordergrund. Vielmehr beschrieb er anschaulich die Arbeit im Vorstandstearn, um aktive und hilfreiche Senioren an die vom ASS unterstützren Einrichtungen wie Schriesheimer Kindergärten, Altenheime, Schulen und karitative Einrichtungen zu vermitteln und die Zusammenarbeit zu koordinieren.

Offen legte er die Arbeit dar: Es werde viel geredet, nichts außer Acht gelassen, gerne diskutiert, emotional, auch kontrovers, aber stets mit einem harmonischen Sitzungsende:

"Keiner lebt Egoismen aus, für überzogene Selbstdarstellung gibt es keinen Platz."

"Was macht den ASS attraktiv, was macht unseren Charme aus?", fragte er in die Runde, um selbst darauf zu antworten: "Das breite Spektrum unserer Aufgaben sind die Möglichkeit, sie je nach Neigung und Kenntnis herauszusuchen. Dabei helfen wir nicht nur anderen, wir sind auch für uns selbst da."

Der ASS habe sich durchaus zu einem gesellschaftlichen Treffpunkt entwickelt, mit gemeinsamen Aktivitäten wie Kaffeetreff, Spieleabenden und Ausflügen. Alles gern genutzte Gelegenheiten, sich auszutauschen und Freundschaften zu schließen. "Was gibt es schöneres, als im ASS alt zu werden?", formulierte Reichert-Schüller vor diesem Hintergrund.

Der Kassenbericht von Ruth Mayer belegte die solide Aufstellung des ASS. Von den Kassenprüfern gab es nach Anerkennung der sauber geführten Bücher die uneingeschränkte Entlastung.

Peter Sommer fasste die Ergebnisse der im November 2012 gestar­ teten Mitgliederbefragung zusammen. Zwar haben lediglich neun ASS- Mitglieder den Fragebogen beantwortet, doch die Anregungen daraus sind im ASS-Vorstand auf offene Ohren gestoßen. Darin war von einem angenehmen, freundlichen Miteinander die Rede und davon, dass man als neues Mitglied schnell integriert sei. An Kritik wurde geäußert, es sei zäh, neue Angebote umzusetzen.

Damit die ASS-Initiatoren Karl Reichert-Schüller und Peter Sommer "gut behütet" in das Jahr 2013 starten können, hatten Gabriele Schmitt-Brunotte und Maren Fahmi eigens “Ehrenhüte" fiir die beiden gestaltet und sie ihnen bei dieser Versammlung persönlich aufgesetzt. Eine gelungene Überraschung, die von den versammelten ASS-Mitgliedem begeistert begrüßt wurde

 

RNZ 24. 01. 2013

Sie wirken als Gemeinschaft

Der Arbeitskreis Schriesheimer Senioren (ASS) blickte auf ein erfolgreiches Jahr zurück

 

Schriesheim. (sk) Mit Stolz schaute Karl Reichert-Schüller auf das vergangene Jahr. "Wir haben uns in Schriesheim und in der Region einen sehr guten Ruf erarbeitet", bemerkte der Vorsitzende des Arbeitskreises Schriesheimer Senioren (ASS). Das liege an dem breiten Spektrum des Vereins: die Mitglieder betreuen Kleinkinder, sind Leih-Großeltern, übernehmen Lern­ begleitungen oder Deutschunterricht, helfen in Altenheimen, Kindergärten oder Schulen sowie bei der AWO, dem Talhof, der evangelischen Kirche oder dem Mühlenhof, halten oder organisieren Vorträge zu Themen wie Alter, Erbrecht, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht oder begleiten den Jugend­gemeinderat.

Das Jahr 2012 bescherte dem Verein zudem verschiedene Ehren wie die Teilnahme beim Bürgerfest des Bundespräsidenten im Schlosspark von Bellevue, den ersten Preis des MVV - Wettbewerbs "S'tärke für Stadt und Region" sowie Vorträge über seine Arbeit in verschiedenen Nach­ bargemeinden, an der Uni Heidelberg und beim Diakonischen Werk Rohrbach. Gesellige Treffen waren die 14-tägig stattfindenden Kaffee-Runden und Spiele­Abende ebenso wie Ausflüge oder das Sommerfest.

"Anscheinend sind die Mitglieder recht zufrieden mit uns", vermutete Reichert­Schüller bei der Jahreshauptversammlung. Eine Mitgliederbefragung hatte zwarnur einen Rücklauf von neun Fragebögen, die aber fast durchweg positiv beantwortet wurden. Beim ASS herrsche ein "guter Geist", man habe ein "offenes Ohr" für die Mitglieder, "jeder ist Teil der Gemeinschaft" waren einige Rückmeldungen, die Peter Sommer verlas. Vereinzelt wurde eine bessere Umsetzung der vorhandenen Ideen angemahnt, und den Wunsch nach mehr Gemeinschaft offenbarte die Anregung eines Mitglieds für gemeinsame Weihnachts- oder Silvesterfeiern. "Es gibt eben doch einige, die diese Tage allein feiern müssen, aber das muss ja nicht sein", so Sommer. In den ASS-Räumen des Stadtarchivs seien solche Feiern nicht möglich, Feiern im privaten Rahmen, die der ASS gern vermittle, dagegen sehr wohl. Auch der Bitte um einen dritten Jahresausflug oder einen "Lach- und Sprech­ Abend" wolle der Vorstand gerne nach­ kommen, so Sommer: -" Wir sind da offen."

Auch mit den Finanzen könne der ASS zufrieden sein, so Reichert-Schüller: "Wir 'stehen auf sehr stabilen Beinen." Das bestätigte auch Ruth Mayers Kassenbericht. Spenden und Preisgelder machen die Einnahmen des Vereins aus, Mitgliederbeiträge werden nicht erhoben. "Das soll, wenn möglich, auch so bleiben"; sagte der Vorsitzende.

Zu den Einnahmen zählen die städtische Vereinsförderung, außerdem kom­ munale Zuschüsse zum Lernbegleiter­Projekt, die zuletzt bei 600 Euro pro Jahr lagen. Nach wie vor, so Reichert-Schüller, habe der Verein guten Zulauf. Wes­ halb er an diesem Abend auch gleich drei neue Mitglieder in. den voll besetzten Reihen begrüßte.

 

RNZ 15. 01. 2013

 

ASS erweiterte sein Spektrum


durch „Kultur mit Kindern“


Jahresbericht 2012 der Senioren zeugt von reger Tätigkeit und vielen Aufgaben

Jahreshauptversammlung am 22. Januar

Schriesheim. (cab) Am Dienstag, 22. Januar, um 18 Uhr, zieht der Arbeitskreis Schriesheimer Senioren (ASS) in seiner Jahreshaupt­versammlung in der "Pfalz" Bilanz der vergangenen zwölf Monate. Schon der Jahresbericht lässt durchblicken, wie agil und hilfsbereit die aktiven Senioren auch im Jahr 2012 waren.

Ehrenamtlich setzten sie sich in Altenheimen und Kindergärten ein, ebenso in den Grundschulen und in der Werkrealschule, bei der AWO, in der evange­lischen Kirchengemeinde sowie im "Talhof" und im "Mühlenhof", den Einrichtungen der Wiedereingliederungshilfe der Evangelischen Stadtmission Heidelberg.

Der ASS unterstützte den Jugendgemeinderat und half jungen Familien durch "Leihorpas und -opas" oder durch die Betreuung von Kleinkindem. Die Senioren waren Lernbegleiter für Schüler, organisierten öffentliche Vorträge über Themen ihrer Altersgruppe wie "Sicherheit im Alter", Erbrecht, Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht und ließ gesellige Angebote wie den Kaffeetreff, den Spieleabend, das Sommerfest oder Ausflüge nicht außen vor.

Neu im ASS war das Projekt "Kultur mit Kindern" in Kooperation mit der Strahlenberger Grundschule. Hierzu gab es im Mai einen Infoabend für Eltern und im Juni und Juli erste Angebote: eine Exkursion auf den Themenweg des Kuhbergs und eine kindgerechte Altstadtführung. Zu den gesellschaftlichen Höhepunkten zählte sicher die Teilnahme der ASS-Vorstände Karl Reichert-Schüller und Peter Sommer am Bürgerfest des Bundespräsidenten im September sowie die Feier zum fünf jährigen Bestehen des ASS im Historischen Rathaus am 14. Oktober.

Ausstellungen im ASS-Büro gab es von Helga Onderka und Renate Schröder, die ASS-Mitglieder selbst ließen sich von Kuratorin Lynn Schoene durch Tone Finks Sonderausstellung im Kerg-Museum führen. Auch die Netzwerkarbeit und Fortbildungen zählten zur Jahreschronik 2012, in der ebenfalls die Arbeiten am neuen "Wegweiser für Senioren in Schriesheim" stehen. Dieser soll zum "Altenfrühschoppen" des Mathaisemarkts am 4. März vorliegen. Ein Höhepunkt im Veranstaltungskalender am 26. Februar: Der Joumalist Sven Kuntz kommt in die Stadtbibliothek (siehe Meldung). Nachdem der ASS, dessen Mitgliederzahl stetig wächst, vergangene Jahres sich und seine Arbeit in Ladenburg vorstellte, wurden die Senioren heuer nach Neckargemünd eingeladen. Doch nun steht ja erst mal die Jahreshauptversammlung im Terminkalender.